Foto: FOTO: DPA | MONTAGE: Rheinische Post / Martin Ferl

Es gibt auch in diesen Zeiten Geschichten, die Mut machen. Es gibt Unternehmer, die trotz der aktuellen Herausforderungen den Blick für die Zukunft nicht verlieren. Es gibt Unternehmen, die sich in der Krise neu erfinden. Diesen Menschen und Unternehmen soll der Wettbewerb „NRW – Wirtschaft im Wandel“ eine Bühne bieten, ein Wettbewerb im Übrigen, der in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Gewinner aus Mönchengladbach hervorgebracht hat – darunter Aunde sowie Schulte + Sohn.

Kartoffeln

Fotograf: Lars Blankers

Die vierte Auflage des 2015 von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Rheinischen Post ins Leben gerufenen Wettbewerbs wird erstmals gemeinsam mit dem Bonner General-Anzeiger ausgerichtet. Gemeinsam werden Unternehmen und Unternehmer gesucht, die Vorbild sein können für andere – gerade in Zeiten der Corona-Krise. Gefördert wird der Wettbewerb erneut von der Deutschen Bank, auch Pricewaterhouse Coopers und Kienbaum unterstützen den Wettbewerb erneut – ebenso wie erstmals auch die Zurich Gruppe Deutschland.

Die Schirmherrschaft hat erneut NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) übernommen, der sagt: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen unsere Unternehmen derzeit vor eine nie dagewesene Herausforderung. Umso wichtiger ist, dass sie ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln und mit zukunftsweisenden Ideen am Markt behaupten, damit sie gestärkt aus der Krise hervorgehen. Ich freue mich auf die Bewerberinnen und Bewerber, die sicherlich auch in diesem Jahr wieder die große Kreativität, Innovationsfähigkeit und wirtschaftliche Vielfalt unseres Landes widerspiegeln.“

Unternehmen können sich bis zum 17. Mai bewerben

Am Wettbewerb können all jene Unternehmen teilnehmen, die den Wandel zum Teil ihrer Firmen-DNA gemacht haben. Gesucht werden diejenigen, die mit neuen Erfindungen den Markt verändern, die mutig voranschreiten und neue Märkte erobern, die die Digitalisierung zwar als große Herausforderung, aber vor allem als Chance begreifen.

Angesprochen sind die Großkonzerne, deren Erfindungen schon jetzt häufig die Schlagzeilen bestimmen. Angesprochen sind auch die vielen Mittelständler, die mit ihren Produkten dafür sorgen, dass das Label „Made in Germany“ weltweit geschätzt wird. Angesprochen sind aber auch die vielen kleinen Betriebe, Händler, Handwerker oder auch Sozialunternehmen, die nicht so häufig im Rampenlicht stehen, deren Geschichte es aber verdient, erzählt zu werden, weil sie den Alltag vieler Menschen – egal ob Kunde oder Mitarbeiter – besser macht.

Bis zum 17. Mai können sich erstmals auch Start-ups bewerben, die inzwischen immer häufiger nicht nur in Berlin oder München, sondern auch an Rhein und Ruhr entstehen und mit ihren Ideen und Produkten dazu beitragen, die NRW-Wirtschaft zu erneuern.

Eine Jury kürt in jeder Kategorie drei Unternehmen

Wer mitmachen möchte, muss lediglich einen Fragebogen ausfüllen. Das Ganze ist natürlich kostenlos. Aus allen Bewerbungen wählt eine hochkarätig besetzte Jury aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft die besten Kandidaten aus, insgesamt wird es zehn Sieger geben. In jeder Kategorie (Start-up/Handwerk & kleine Unternehmen/Mittelstand & Konzerne) werden jeweils drei Unternehmen gekürt. Diese werden vom Wirtschaftsminister bei einer Preisverleihung ausgezeichnet und in einem großen Porträt in der Rheinischen Post und dem Bonner General-Anzeiger sowie den dazugehörigen Online-Seiten vorgestellt.

Erstmals wird darüber hinaus der Sonderpreis „NRW-Wandler“ an eine herausragende Persönlichkeit aus Nordrhein-Westfalen vergeben, die sich über ihr besonderes unternehmerisches Wirken im Bundesland hinaus verdient gemacht hat. Für diesen Preis kann man sich nicht bewerben, er wird auf Vorschlag von der Jury vergeben.

Alle Infos hier:

https://rp-online.de/wirtschaft/nrw-wirtschaft-im-wandel/

Zur Wettbewerbsseite, wo man sich direkt bewerben kann:

www.nrw-wirtschaft-im-wandel.de

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